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Hundesteuer

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Hundehalter finden sie meist ungerecht. Hundegegnern kann sie nicht hoch genug sein. Die Hunde­steuer. Über die Höhe der Hundesteuer entscheidet jede Gemeinde selbst. Dabei gibt es unterschiedliche Verordnungen zu Vergünstigungen und Hundesteuerbefreiung.

Den Hund für die Steuer anmelden

Der Hundehalter ist verpflichtet, den Hund innerhalb von zwei Wochen nach Anschaffung oder dem Umzug in eine neue Gemeinde steuerlich anzumelden. Das Anmelden, Abmelden oder Ummelden kann in vielen Städten schriftlich erfolgen, oft auch telefonisch, online oder per E-Mail. Eine persönliche Anmeldung ist nur in den wenigsten Gemeinden nötig. Beim Umzug in eine neue Gemeinde kann die Hundeanmeldung oft auch gleichzeitig mit der eigenen Anmeldung beim Einwohnermeldeamt verbunden werden. Nach der Anmeldung erhält der Hundehalter einen Steuerbescheid und die aktuelle Hundesteuermarke.

Hundhalter müssen den Hund unter folgenden Bedingungen anmelden

  • wenn Sie ihn neu aufgenommen haben,
  • wenn er von Ihrer gehaltenen Hündin geboren wurde oder
  • wenn Sie aus einer anderen Gemeinde in eine neue Gemeinde zugezogen sind.

Benötigte Unterlagen

  • Wurfjahr
  • Rasse
  • Farbe
  • Geschlecht
  • Erst- oder Zweithund
  • seit wann wird der Hund gehalten

Anmeldung je nach Gemeinde

  • per Online-Formular
  • per PDF-Formular
  • per Fax
  • telefonisch
  • persönlich

Melden Sie Ihren Hund innerhalb von zwei bis vier Wochen je nach Gemeinde an

  • nachdem Sie ihn aufgenommen haben,
  • nachdem er vier Monate alt geworden ist (geboren von Ihrer gehaltenen Hündin) oder
  • nachdem Sie nach München gezogen sind

Hundesteuermarke

Sie erhalten bei der Anmeldung eine Hundesteuermarke. Der Hund muss diese außerhalb Ihrer Wohnung oder Ihres Grundbesitzes sichtbar tragen.

Die Hundesteuer der Gemeinde

Gemeindesteuern sind Steuern, deren Aufkommen gemäß Artikel 106 Abs. 6 GG den Gemeinden/Gemeindeverbänden zusteht. Dazu gehören die sogenannten Realsteuern sowie die örtlichen Verbrauch- und Aufwandsteuern (wie Schankerlaubnis-, Jagd- und Fischerei-, Getränke-, Hunde- und Vergnügungsteuer). Die Entscheidung, ob eine Hundesteuersatzung erlassen wird oder nicht, steht im Ermessen der Gemeinde. Die Gerichte haben gebilligt, dass es zulässig ist, dass Gemeinden nur das Halten von Hunden, nicht aber das anderer (Haus-)Tiere besteuern. Als örtliche Verbrauch- und Aufwandsteuer darf die Hundesteuer nicht für gewerblich gehaltene Hunde (z.B. Tierhandlung oder Diensthunde) erhoben werden. Bei der Festlegung der Hundesteuersätze haben die Gemeinden einen weiten Entscheidungsspielraum. Dasselbe gilt für die Gewährung von Steuerermäßigungen. Eine erhöhte Steuer für sog. Kampfhunde ist gesetzlich nicht vorgeschrieben, aber 2015 zulässig. Die Entscheidung, ob von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht wird, liegt im Ermessen der Gemeinde.

In welchen Fällen Hunde bei der Gemeinde an- und ggf. wieder abzumelden sind und welche Unterlagen hierzu erforderlich sind, erfahren Sie bei Ihrer Gemeinde, die entsprechende Regelungen in der örtlichen Hundesteuersatzung treffen kann. Die Gemeinden können zur Kennzeichnung der angemeldeten Hunde amtliche Hundezeichen ("Hundemarken") herausgeben.

Hundesteuereinnahmen 2014

  • Länder: 16 Mio
  • Gemeinden: 293 Mio

Das ist ein Anteil von 0,05 Prozent des Gesamt­steuer­aufkommen 643 Milliarden Euro im Jahr 2014.

Kosten der Hundesteuer

München

  • 100,00 Euro jährlich für jeden gehaltenen Hund
  • 800,00 Euro jährlich für jeden gehaltenen Kampfhund

Berlin

Die Hundesteuer beträgt für den ersten Hund 120 € im Jahr und für jeden weiteren Hund 180 € im Jahr.

Von der Hundesteuer ist Steuerbefreiung auf Antrag zu gewähren für das Halten von:

  • Blindenführhunden
  • Hunden, die ausschließlich und notwendig dem Schutz und der Hilfe blinder, tauber oder sonst hilfloser Personen dienen,
  • Hunden, die in der Ausbildung zu Sanitäts-, Rettungs- oder Blindenführhunden stehen,
  • Hunden, welche die Prüfung für die Sanitäts- oder Rettungshunde bestanden haben und für den Schutz der Zivilbevölkerung zur Verfügung stehen,
  • Hunden, die aus Tierheimen , Tierasylen und ähnlichen Einrichtungen des Tierschutzes in den Haushalt aufgenommen werden, insoweit jedoch nur für ein Kalenderjahr

Hamburg

Die Steuer beträgt 90,- Euro  im Jahr und bei gefährlichen Hunden 600,- Euro im Jahr. Bei Erlass- oder Befreiungsanträgen wie zum Beispiel Bezug von Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts oder Schwerbehinderung von mehr als 50 Prozent müssen Sie sich neben der Registrierung beim Hunderegister an das Finanzamt wenden. Eine Ermäßigung kann beantragt werden durch Empfänger von laufenden Leistungen nach dem Zwölften Buch des Sozialgesetzbuches (SGB XII), so

  • bei Hilfe zum Lebensunterhalt
  • bei Erwerbsminderung oder bei
  • Grundsicherung im Alter

Empfängern von laufenden Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes nach dem Sozialgesetzbuch II (Arbeitslosengeld II beziehungsweise Harz IV) steht eine Ermäßigung der Steuer nicht zu.

Eine Befreiung von der Hundesteuer können Sie beantragen für:

  • Rettungshunde
  • oder für Hunde, die ausschließlich dem Schutz und der Hilfe schwerbehinderter Personen mit einem Behinderungsgrad von 100 Prozent dienen. Die Hunde müssen hierfür eine besondere Ausbildung nachweisen, die geeignet ist, die Schwerbehinderung zu mildern. Zu diesen Hunden zählen beispielsweise Blindenführhunde.

Köln

Die Steuer beträgt jährlich für jeden gehaltenen Hund 156 Euro.

Sie wird halbjährlich am 1. April für den Zeitraum Januar bis Juni und am 1. Oktober für den Zeitraum Juli bis Dezember mit der Hälfte des Jahresbetrages fällig.

Frankfurt am Main

Die Steuer beträgt für den ersten Hund 90 €,
für jeden weiteren Hund 180 €.
Für gefährliche Hunde beträgt die Steuer 900 €.

Stuttgart

  • Hund 108 Euro
  • weiterer Hund 216 Euro
  • steuerfreier Hund 0 Euro
  • gefährlicher Hund/Kampfhund 612 Euro
  • Zwinger 216 Euro

Düsseldorf

  • ein Hund 96,00 Euro
  • zwei Hunde (je Hund) 150,00 Euro
  • drei oder mehr Hunde (je Hund) 180,00 Euro
  • ein Kampfhund 600,00 Euro
  • zwei oder mehr Kampfhunde (je Kampfhund) 900,00 Euro

Dortmund

Die Steuer beträgt jährlich, wenn von einem Hundehalter oder von mehreren Personen
gemeinsam

  • nur ein Hund gehalten wird 156,00 €
  • zwei Hunde gehalten werden, je Hund 204,00 €
  • drei oder mehr Hunde gehalten werden, je Hund 228,00 €
  • ein gefährlicher Hund gehalten wird oder mehr gefährliche Hunde gehalten werden, je Hund 468,00 €

Essen

  • Ein Hund: 156,00 Euro
  • Zwei Hunde: 216,00 Euro je Hund
  • Drei Hunde: 252,00 Euro je Hund
  • Gefährlicher Hund: 852,00 Euro je Hund

Bremen

Die Steuer beträgt 122,64 Euro je Hund und Kalenderjahr. Auf Antrag kann die Steuer in bestimmten Fällen erlassen oder ermäßigt werden.

Hundesteuer Befreiung oder Ermäßigung - Hundesteuer sparen zahlen je nach Gemeinde

  • Hunde, die ausschließlich und notwendig dem Schutz und der Hilfe blinder, tauber oder sonst hilfloser Personen dienen,
  • Hunde, die in der Ausbildung zu Sanitäts-, Rettungs- oder Blindenführhunden stehen,
  • Hunde, welche die Prüfung für die Sanitäts- oder Rettungshunde bestanden haben und für den Schutz der Zivilbevölkerung zur Verfügung stehen,
  • Hunde, die aus Tierheimen , Tierasylen und ähnlichen Einrichtungen des Tierschutzes in den Haushalt aufgenommen werden, insoweit jedoch nur für ein Kalenderjahr

Einstufung als gefährlicher Hund

  • Ein Hund mit gesteigerter Aggressivität und Gefährlichkeit gegenüber Menschen oder Tieren (wird vom Amt für Öffentliche Ordnung festgestellt).
  • Ein Hund, der einer der folgenden Rassen angehört, beziehungsweise um eine Kreuzung bis zur 1. Elterngeneration mit Hunden der folgenden Rassen: American Staffordshire Terrier, Bordeaux Dogge, Bullmastiff, Bullterrier, Dogo Argentino, Fila Brasileiro, Mastiff, Mastino Espanol, Mastino Napoletano, Pit Bull Terrier, Staffordshire Bullterrier, Tosa Inu.

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Kommentare

Mittwoch, 16 Oktober, 2019 - 08:28
Andre-38

Hi,

Wir hatten Hunde mit kurzem Fell und aktuell haben wir zwei Windhunde mit einem längeren Fell. Vor der Arbeit am Morgen wische ich den Hunden die cremigenTränenflüssigkeitreste aus den Augen. Wenn man das regelmässig macht, dann entzüden sich die Augen nicht so leicht und das Fell um die Augen nimmt keine andere  Farbe an. Vor allem bei Hunden mit hellem Fell sieht man das oft, dass das Fell um die Augen dann schmutzig oder rötlich braun aussieht.

Wenn es draussen nass und kalt ist, dann spart es eine Menge Arbeit, wenn man sich vor dem Gassi gehen die Mühe macht die Hund richtig gut vor der Nässe zu schützen. Ansonsten ist es auf jeden Fall deutlich aufwendiger die ganze Feuchtigkeit aus dem Hund wird rauszukriegen und vor allem wenn er sich dann zwischendrin noch schüttelt, dann hast du auch deinen Spass mit der Nässe in der Wohnung.

Grüße Andre

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Mittwoch, 6 September, 2017 - 22:16
Christina_36

Hallo zusammen,

wir haben unsere Hündinnen bisher auch nie kastrieren lassen. Auch in einer Familie mit 2 Kindern geht das völlig ohne Probleme. Das Risiko der Krebserkankungen von nicht kastrierten Hündinnen gegenüber kastrierten Hündinnen ist laut unserer Erfahrungen und der unserer Hundeschule nicht größer. Wir haben uns dazu vorher selbst informiert und sind nicht blind den Meinungen der Tierärzte gefolgt, die solche OPs schnell mal unter gewissen Umständen empfehlen. Das Risiko, das Hündinnen ohne Kastration an Krebs erkranken liegt bei ca. 2 %. Hündinnen mit einer Kastration vor der ersten Läufigkeit liegen unter einem Prozent.

Grüße Christina

Anzahl an Kommentaren: 9
Sonntag, 20 Januar, 2019 - 17:26
Alva-55

Hi zusammen,

wir haben mit unserer Weinmaranerin zuerst in der riesigen frei zugänglichen Baumschule bei uns geübt. Ich fand es ziemlich hilfreich einen Platz in der Nähe zu finden an dem mit dem Fahrrad gut üben kann und es nicht total überfüllt ist. Sobald sie gezogen hat hab ich Nein gesagt und angehalten. Das haben wir auf beiden Seiten des Fahrrad geübt und dann sie immer auf Seite vom Fahrrad laufen lassen, die von der Strasse weg ist. Das Über dauerte bei uns schon knapp 6 Wochen bis wir dann kleinere Stecken im Strassenverkehr zugetraut haben. Danach langsam steigern und es lief ganz gut.

VG Alva

Anzahl an Kommentaren: 3
Mittwoch, 4 September, 2019 - 22:04
Lisa-1985

Hi,

Unser Hund musste erstmal an das Fahrrad gewohnt werden. Anfangs mochte er das Fahrrad nicht mal in seiner Nähe und hat es angebellt. Zu der Zeit dachte ich erstmal das wird nie was. Wir haben ihn dann aber mit Leckerlis jeden Tag an das Fahrrad gewöhnt und irgendwann hat er sogar das Beissen in die Leine am Fahrrad sich abgewöhnt. Wir haben ihm die Leckerlis immer auf der rechten Seite des Fahrrads gegeben und ihn so an die Seite gewöhnt, die vom Verkehr abgewendet ist.

Dann haben wir mit einem Aufmerksamkeits Befehl "Nelly Achtung" immer angekündigt, dass er auf mich achten muss, um einen Richtungswechsel oder einen Stop zu erkennen. Das Ganze natürlich erstmal au Feldwegen geübt und dann nach ein paar Wochen auch mal kurze Stücke im Stadtverkehr. 

Das hat gut geklappt bis jetzt, aber wir sind am Überlegen, ob ein Klicker jetzt vielleicht mehr bringt.

GLG Lisa

Anzahl an Kommentaren: 3
Montag, 29 Mai, 2017 - 00:12
Annabell1969

Unser Tierarzt hat uns nahegelegt unsere Hündin zu kastrieren. Wir sind dem Rat gefolgt, obwohl wir sie ja schon gerne natürlich aufwachsen lassen wollten. Da es bei uns in der Strasse aber nur Katzen und 2 Hündinnen gibt und auf der einzigen grösseren Wiese bei uns auch keine Hunde spielen dürfen, ist es wohl besser so. Unnötigen Stress soll die Kleine nicht haben und wir kennen 2 Hündinnen, die kastriert und völlig entspannt und aktiv und stressfrei sind.

LG Annabelle

Anzahl an Kommentaren: 9

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