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Podenco Andaluz

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Hunde zur jagdlichen Verwendung. Der Podenco Andaluz ist ein Hund, der, aufgrund seines Geruchssinns und seines ausgebildeten Jagdinstinktes fähig ist, erfolgreich zu jagen – von der Kaninchensuche in Büschen über das Apportieren von Enten im Wasser bis hin zum schwierigen Stellen von Wildschweinen. Addiert man zu dieser Fähigkeit noch die der Rasse eigene Beweglichkeit und Widerstandsfähigkeit, erhält man einen für die Jagd überaus geeigneten Hund.

Widerristhöhe:

  • Große Größe: Rüden: 54- 64 cm, Hündinnen: 53 – 61 cm
  • Mittlere Größe: Rüden: 43 – 53 cm, Hündinnen: 42 – 52 cm
  • Kleine Größe: Rüden: 35 – 42 cm, Hündinnen: 32 – 41 cm

Gewicht:

  • Groß: 27kg ± 6kg
  • Mittel: 16kg ± 6kg
  • Klein: 8kg ± 3kg

Allgemeines Erscheinungsbild:

Ein harmonischer, kompakter, sehr rustikaler und senkrechter Hund. Der Podenco Andaluz ist eine Rasse, die in 3 verschiedenen Größen vorkommt und innerhalb dieser treten 3 verschiedene Fellvariationen/Haarkleid auf. Die Größen sind:

  • Podenco Andaluz groß
  • Podenco Andaluz mittel
  • Podenco Andaluz klein

Es können 3 Haarkleid-Typen auftreten:

  • Borstentyp (hart und lang)
  • Seidentyp (seidig und lang)
  • Glatthaartyp (kurz und fein)

VERHALTEN/CHARAKTER (WESEN):

sehr intelligent, edel, sozialverträglich und stets wachsam
Von genauen Reaktionen auf entsprechende Reize, die einen lebendigen und ausgeglichenen Charakter anzeigen. Sehr liebevoll, unterwürfig und loyal zum Besitzer, bricht diese Bindung aber bei ungerechtfertigter Strafe. All dies befähigt den Podenco Andaluz besonders für die Abrichtung. Er ist ein für die Jagd geborener Hund mit einem exzellenten Geruchssinn und einer hohen Ermüdungsresistenz, der vor nichts zurückschreckt, methodisch und schnell ist bei der Suche, mit einem fröhlichen Gang hinter der Beute her, sowohl bei der Großwild- als auch bei der Niederwildjagd, ist er der ideale Retriever von Haar- und Federwild sowohl im Wasser als auch in unzugänglichem Gelände.

Geschichte: Podenco Andaluz (nationale Rasse)

Ursprüngliche Rasse aus dem Süden Spaniens, genauer aus Andalusien, Nachfahre der ägyptischen Podencos aus der Zeit der Pharaonen, die mit Phöniziern über die Kolonie in Cadiz auf die iberische Halbinsel gelangten. Aufgrund der zahlreichen Invasionen kam er in Kontakt mit vielen anderen Kulturen und Zivilisationen.
Es gibt Überlieferungen im Überfluss zu den Vorfahren dieser Rasse in Ägypten und in verschiedenen ägyptologischen Museen in der ganzen Welt. Es soll Anubis, der Gott der Toten, die heilige Repräsentation sein, die die Ägypter von diesem schönen Hund fertigten.

Haarkleid: Podenco Andaluz (nationale Rasse)

Länge: kurzes oder feines Haar: 2cm, ± 1cm, hartes oder raues Fell: 5cm, ± 1cm, langes oder seidiges Fell: 8cm, ± 2cm
Textur: das kurze oder feine Haar fühlt sich hart und glatt, das harte oder borstige Haar hart und das lange oder seidige Haar seidig an. Sowohl Hunde des Seidentyps als auch des Borstentyps sind am ganzen Körper mit reichlich Haar bedeckt, nur an den Gliedmaßen sowie am Kopf ist es etwas kürzer. Das Fehlen von Unterhaar fällt auf.

Farbe

Grundfarbe: Die Decke ist weiß oder zimtfarben oder beide gut vermischt. Das Weiß kommt in den Variationen silberfarben, matt oder elfenbein vor. Zimt kann zwischen hell und kräftig leuchtend variieren.
Erlaubte Farben: Zimt und Weiß.
Nicht zugelassene Farben: Alle anderen Farben.

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Kommentare

Montag, 5 Juni, 2017 - 17:21
Svenja_18

Bis vor ca. 30 Jahren sind Rassen wie Dobermann, Doggen oder Boxer aufgrund falscher Vorgaben für Rassen unter unhygienischen Zuständen von Züchtern und anderen an den Ohren beschnitten worden. Dabei hat man den Welpen mit einer Vorlage oder Schablone bereits im Welpenalter die Ohren einfach mit einem Skalpell, Scheren u.a. die Ohren auf das vorgegebene Mass gekürzt. Da dies meist auch ohne ärztliche Unterstützung durchgeführt wurde, war das für Hunde extrem schmerzhaft und auch gefährlich für Entzündungen. Ein grausames Verfahren für ein falsches Schönheitsideal an Tieren, dass zum Glück der Tierschutz für Deutschland Mitte der 80er Jahre gestoppt hat.

LG Svenja

Anzahl an Kommentaren: 4
Montag, 18 Dezember, 2017 - 22:18
Lilly_1981

Hallo,

Erhöhte Temperatur, Rötungen der Zitzen, Schwellungen am Körper haben unserer Hündin eine ganze Weile zugesetzt, bis wir erkannt haben, dass Sie scheinschwanger ist. Dann kam noch ein wenig Milchausfluss dazu.  Der Milchausfluss führte dazu, dass sie sich dauernd an den Zitzen geleckt hat. Das Ganze wurde dann noch kritischer, als sie einen Milchstau hatte und dann noch intensiver am eigenen Gesäuge geleckt hat. Bis wir beim Tierarzt waren haben sich die Zitzen schon entzündet und alles wurde noch viel schlimmer.

Wir haben uns dann für die Kastration entschieben, um ihr die ganzen Schmerzen und den Stress zu ersparen.

GLG Lilly

Anzahl an Kommentaren: 9
Mittwoch, 21 Juni, 2017 - 18:00
Tammo_29

Hi,

Kastrierte Hündinnen sind auch nicht weniger glücklich und friedlich als nicht kastrierte. Am Wesen ändert eine Kastration meiner Erfahrung nach nichts! Ich persönlich würde eine Hündin nur dann kastrieren lassen, wenn es notwendig ist (Gebärmutterkrebs, ständige Scheinträchtigkeit, unkastrierter Rüde im Haus usw... ).
Wenn kein wichtiger Grund vorliegt, warum sollte ich dann eine Hündin kastrieren lassen, ausser ich bin faul und mag nur Hunde die keinen Dreck verursachen. Dann sollte man sich aber so oder so keine Hunde anschaffen.

Grüße Tammo

Anzahl an Kommentaren: 9
Samstag, 30 September, 2017 - 20:40
Maike-Koehler43

Hallo Ada,

der Schäferhund ist nicht unbedingt gut geeignet für eine Wohnung. Ein Nachbar von uns hatte einen Schäferhund in einer Wohnung im dritten Stock ohne Aufzug. Er hatte ständig Probleme, weil der Hund Probleme mit der Hüfte oder dem Rückrad hatte. Mittlerweile wissen wir, dass der Schäferhund ein Risikopatient für  Hüftgelenkbeschwerden  und andere bewegunsbedingten Probleme ist.

Daher ist eine Haltung in einer Wohnung eher schwierig zumindest aus unserer Erfahrung. Vor allem unnatürliche Bewegung durch z.B. Treppensteigen und wenig natürliche Bewegung mangels Garten ist eher nicht so gut für die Rasse geeignet.

Ich würde Dir eher zu den kleineren Rassen wie Terrier raten.

Liebe Grüße Maike

Anzahl an Kommentaren: 1
Donnerstag, 24 März, 2016 - 16:14
Hawer-33

Hi Zue,

wir haben unsere Hündin kastrieren lassen. D.h. die Eierstöcker wurden komplett entfernt. Ich kenn jetzt leider keine "unbehandelten" Hündinnen als Halter, deshalb is es ein bisschen schwer das im Vergleich zu beurteilen. Unsere Schäfer-Hündin ist auf jeden Fall ziemlich umgänglich sowohl mit anderen Hunden als auch mit anderen Menschen.

Eigentlich ist sie schon fast ein wenig zu vertrauensseelig und kuschelt fast mit jedem, der uns zu Hause besucht. Und da kenn ich aber ganz gaaaaaanz andere Schäferhunde. Vielleicht ist es auch so, dass bei uns irgendeine liebe Rasse mit reingezüchtet wurde und wir nichts davon wissen :)

Ich würde auf jeden Fall wieder kastrieren lassen, da ich das Gefühl habe, dass unsere sehr viel umgänglicher als andere Schäfer ist. Nur ganz selten reagiert sie ohne ersichtlichen Grund ziemlich aggressiv auf andere Hündinnen. Teilweise auch schon wenn Sie die gar sieht, sondern nur wittert.

ich hoffe das hilft Dir. Viel Spaß!
Hawer

Anzahl an Kommentaren: 9

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