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Hundeschulen

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In der Hundeschule lernen Hunde verschiedene Kommandos. Der Hundehalter soll gleichzeitig lernen, diese Kommandos auf eine für den Hund verständliche Art und Weise zu geben. Es ist dadurch möglich, auch schwierige und sogar aggressive Hunde zu erziehen und das richtige Einwirken auf solche Hunde zu erlernen, sodass auch in schwierigen Fällen das weitere Zusammenleben von Hund und Halter ermöglicht werden kann.

Das Training kann in Hallen, im Freien oder auf Hundeplätzen mit verschiedenen Trainingsgegenständen durchgeführt werden.

Hundeschule finden

Prinzipiell unterliegt die Selbstbezeichnung als Hundeschule oder Hundetrainer keinen behördlichen oder rechtlichen Vorgaben. Jeder darf sich also ohne weiteres als Hundetrainer oder Hundeschule bezeichnen. In der Bundesrepublik Deutschland müssen seit dem 1. August 2014 alle Personen, die gewerbsmäßig für Dritte Hunde ausbilden oder die Ausbildung der Hunde durch den Tierhalter anleiten wollen, eine Genehmigung durch das örtliche Veterinäramt einholen

IHK-Zertifikat - Kompaktlehrgang für Hundetrainer

In Kooperation mit der IHK Potsdam, der IHK Düsseldorf und der IHK Freiburg Südlicher Oberrhein bietet der BHV einen komprimierten Zertifikatslehrgang zum/zur „Hundeerzieher/in und Verhaltensberater/in IHK“ an, der sich speziell an Hundetrainer/innen und -Verhaltensberater/innen richtet, die bereits in diesem Beruf arbeiten.

Dieser Lehrgang besteht aus

  • einer Selbstlernphase 4 - 6 Wochen vor Lehrgangsbeginn
  • einer Präsenzwoche mit abschließenden Klausuren
  • einer fachpraktischen Zertifikatsprüfung

Zugangsvoraussetzungen für die Teilnahme

Nachweis über mindestens 2 Jahre gewerbliche Tätigkeit als Hundeerzieher/in und/oder Verhaltensberater/in durch entweder

  • Gewerbezulassung/Erlaubnis oder
  • Sozialversicherungspflichtiges Angestelltenverhältnis in der Branche

Nach bestandener Abschlussprüfung erhält man das Zertifikat „Hundeerzieher/in und Verhaltensberater/in IHK“.
Das IHK-Zertifikat „Hundeerzieher/in und Verhaltensberater/in IHK“ ist ein durch die Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam seit vielen Jahren anerkannter Abschluss. Das Qualifizierungsangebot der IHK Potsdam berücksichtigt die Anforderungen der artgerechten und tierschutzgemäßen Erziehung, Haltung und Ausbildung von Hunden sowie den verhaltensgerechten Umgang zwischen Hunden und Menschen.

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Hunde-Clicker-Box: Plus Clicker für sofortigen Spielspaß Egal ob Ihr Hund wichtige Grundkommandos oder raffinierte Tricks lernen soll, beim Clickertraining wird er körperlich und geistig gefordert und spielerisch trainiert. In der GU Hunde-Clicker-Box werden die wichtigsten Clicker-Grundlagen vermittelt und Sie lernen Schritt für Schritt den Clicker bei der Grunderziehung und beim Trainieren von Tricks sinnvoll einzusetzen. Die praktischen Trainingskarten erklären detailliert das richtige Vorgehen beim Clickern und geben Anregung für immer neue Übungen - hier ist für jedes Mensch-Hund-Team das Richtige dabei. Unsere erfahrene Autorin gibt außerdem Antworten auf die häufigsten Fragen zum Thema und bietet Lösungswege für spezielle Trainingsprobleme. Dank dem beigelegten Clicker steht dem sofortigen Clickervergnügen nichts mehr im Weg - egal ob zuhause oder unterwegs!

Neue Erlaubnispflicht nach dem Tierschutzgesetz für die Ausbildung von Hunden

Ab dem 01. August 2014 gilt die neu eingeführte Erlaubnispflicht nach § 11 Tierschutzgesetz für jeden, der gewerbsmäßig für Dritte Hunde ausbildet oder die Ausbildung der Hunde durch den Tierhalter anleitet. Auch wer beabsichtigt, in der Hundeausbildung tätig zu werden, braucht eine Erlaubnis. Neben den Betreibern von klassischen Hundeschulen fallen darunter auch  

  • Hundeverhaltenstherapeuten 
  • Anbieter von Welpenspielstunden, bei denen die Halter angeleitet werden 
  • das Ausbilden von Blindenhunden 
  • das Ausbilden von „Servicedogs“ 
  • sonstige Tätigkeiten mit Hunden gegen Entgelt. 

Verhaltenstherapeutische Tätigkeiten von Tierärzten, die im Rahmen des freien Berufes „Tierärztin/Tierarzt“ in selbstständiger Tätigkeit ausgeführt werden, gelten nicht als erlaubnispflichtig, ebenso wenig wie die Durchführung von Hundeführerscheinkursen der Landestierärztekammer. 

 Zuständig für die Erlaubniserteilung für Ihre Einrichtung ist das Veterinäramt. 

 Zur Beantragung der § 11 Erlaubnis sind folgende Unterlagen einzureichen: 

  • ausgefüllter Antrag  
  • polizeiliches Führungszeugnis, 
  • Auskunft aus dem Gewerbezentralregister und  
  • Plan der Trainings-/Ausbildungsstätte, sofern die Tätigkeit nicht mobil ausgeübt wird  

  

Wer für die Tätigkeit einen Antrag stellt, muss eine für den Tierschutz verantwortliche Person benennen. Diese kann, muss aber nicht, mit dem Antragsteller identisch sein. Die verantwortliche Person trägt die Verantwortung für die Tiere und muss daher während der Tätigkeit örtlich und zeitlich anwesend sein. 

Die verantwortliche Person muss zuverlässig sein. Hierfür benötigen wir ein polizeiliches Führungszeugnis und eine Auskunft aus dem Gewerbezentralregister. Beides kann bei der örtlich zuständigen Stadt oder Gemeinde beantragt werden.  

  Darüber hinaus muss die verantwortliche Person sachkundig sein. Die Sachkunde kann entweder mit einer Qualifikation erbracht werden (siehe I.) oder mit einem dreiteiligen Fachgespräch am örtlich zuständigen Veterinäramt (siehe II.). Für die Zulassung zum Fachgespräch müssen fachliche Kenntnisse und Fähigkeiten nachgewiesen werden. 

Verantwortliche Person mit Qualifikation 

Bestimmte Qualifikationen werden als ausreichender Sachkundenachweis anerkannt, so dass kein zusätzliches Fachgespräch zur Prüfung der Sachkunde im Veterinäramt Dachau durchgeführt werden muss. Diese Qualifikationen sind:

  • „Niedersächsische Hundetrainerzertifizierung“ der Tierärztekammer Niedersachsen 
  • Zertifizierte Hundetrainer/innen der Tierärztekammer Schleswig-Holstein 
  • Zertifikat „Hundeerzieher und Verhaltensberater IHK/BHV“ des Berufsverbandes der Hundeerzieher/innen und Verhaltensberater/innen e.V. und der IHK Potsdam 
  • Approbation als Tierarzt
  • Personen, die eine genannten Qualifikationen nachweisen können und bereits jetzt Hundeschulen und/oder sonstige Einrichtungen betreiben, dürfen diese Tätigkeit bis zur Erlaubniserteilung weiter betreiben. 

Verantwortliche Person ohne Qualifikation, aber mit fachlichen Kenntnissen und Fähigkeiten 

Die verantwortliche Person muss die erforderlichen fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten nachweisen. Hierfür sind Unterlagen vorzulegen, mit denen eine entsprechende berufliche Ausbildung oder ein beruflicher oder sonstiger mindestens zweijähriger Umgang mit Hunden belegt werden kann.  

Als Nachweis über den beruflichen Umgang gilt zum Beispiel eine mindestens zweijährige Arbeit in einer Einrichtung mit Hundeausbildung, als Diensthundeführer oder Hundeausbilder bei Polizei, Bundeswehr oder Zoll. 

Für den Nachweis über einen sonstigen Umgang kommt zum Beispiel die mindestens zweijährige, erfolgreiche Tätigkeit in Frage. Dazu benötigen Sie Nachweise von Prüfungen mit eigenen Hunden wie etwa Begleithundeprüfungen, Jagdhundeprüfungen, Rettungshundeprüfungen, Sporthundeprüfungen, schriftliche Nachweise durch qualifizierte Dritte.  

In diesem Fall muss das Veterinäramt die Sachkunde in einem Fachgespräch prüfen.  

Das Fachgespräch besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil.  

Der theoretische Teil besteht aus einer „schriftlichen“ Prüfung (1 a) am PC (Fragenkatalog im D.O.Q.-Test PRO) und einer mündlichen Prüfung (1 b). 

Der praktische Teil (2) und die mündliche Prüfung finden an einem Tag statt. 

1a) Zuerst wird mit einer schriftlichen Prüfung (Fachfragentest am PC, sog. „D.O.Q.-Test PRO“) geprüft, ob die erforderlichen theoretischen Kenntnisse vorhanden sind. Der Test mit insgesamt 50 Fragen dauert 90 Minuten und steht nur online im Internet zur Verfügung. Das Bestehen dieses Testes ist Voraussetzung für die Teilnahme am mündlichen und praktischen Prüfungsteil. Zum Bestehen des Online-Tests müssen Sie mehr als 75 Prozent aller Fragen richtig beantworten.  

1b) Bei einem 2. Termin erfolgt die mündliche Prüfung (ca. 60 Minuten). Dabei müssen Fragen aus dem Fragenkatalog beantwortet sowie Bilder und Videos analysiert werden.

2) Im Anschluss an die mündliche Prüfung werden die praktischen Fähigkeiten in einer praktischen Prüfung (60 min) beurteilt. Dazu brauchen Sie Hund-Halter-Gespanne, die Sie selbst mitbringen müssen, und für die Sie die Haftung übernehmen.  

Bei der mündlichen (1b) und bei der praktischen Prüfung (2) nimmt neben einem Amtstierarzt des Veterinäramtes Dachau auch ein externer Sachverständiger teil.  

Bestehen Sie einen der 3 Prüfungsteile nicht, können Sie den betreffenden Prüfungsteil frühestens nach zwei Monaten wiederholen.  

Zur Vorbereitung auf die mündliche Prüfung 1 b) und auf die praktische Prüfung 2) können Sie die Literaturempfehlungen einschl. der Liste der Prüfungsthemen hier einsehen. Der Fragenkatalog ohne Antworten kann von Hundetrainerinnen und -trainern aus dem Landkreis Dachau beim Veterinäramt Dachau angefordert werden. 

Personen, deren vollständige Sachkunde im Rahmen des Fachgesprächs noch geprüft werden muss und die bereits jetzt Hundeschulen und/oder sonstige Einrichtungen betreiben, dürfen diese Tätigkeit bis zur Erlaubniserteilung weiter betreiben.

Verantwortliche Person  o h n e  Qualifikation und  o h n e  fachliche Kenntnisse und Fähigkeiten  

Die verantwortliche Person, die über keine der unter I. genannten Qualifikation verfügt und die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten unter II. nicht nachweisen kann, muss mindestens zwei Jahre berufliche Ausbildung absolvieren oder mindestens zweijährigen beruflichen oder sonstigen Umgang mit Hunden erwerben. 

Erst danach sind die Zulassungsvoraussetzungen für ein Fachgespräch im Veterinäramt Dachau erfüllt. Falls Sie bereits eine Hundeschule oder sonstige Einrichtung betreiben, dürfen Sie diese Tätigkeit ab sofort nicht mehr ausüben. 

Die Kosten für das Erlaubnisverfahren sind ca. € 600,00.

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Kommentare

Samstag, 3 Februar, 2018 - 23:16
Marian-51

Hi,

wir arbeiten mit schon lange erfolgreich gezielt mit den Grundbedürfnissen unserer Hunde. Aktive Hunderassen brauchen Bewegung und Aufmerksamkeit. Wenn Euer Hund zu wenig davon bekommt, dann holt er sich das anders und springt Euch oder sogar Fremde an.

Wenn er dann über einige Tage genug Aufmerksamtkeit und Bewegung zum Beispiel mit "Bring das Stöckchen" Spielchen erhalten hat, dann ging es bei deutlich besser.

Wenn das nicht reicht, dann könnt ihr ihn, bevor Euer Besuch kommt, nicht nur körperlich auspowern, sonder auch geistig. Dafür helfen dann vielleicht lustige Leckerchen Suchspiele. 

Das hat bei uns bei jedem Hund geholfen ...
GLG Marian

Anzahl an Kommentaren: 11
Sonntag, 8 Oktober, 2017 - 22:54
Nika_53

Hi,

Euren Hund solltet ihr keinesfalls ins Wasser zwingen. Wenn der Hund vehement das Wasser ablehnt, müsste ihr halt besonders an warmen Sommertagen darauf achten eine Überhitzung oder einen Hitzschlag zu vermeiden. Wenn er gezwungen wird, manifestiert sich die Angst nur noch mehr und es wird nur noch schwieriger.
Wir haben mit unserem Hund einfach mit einem Holzstock am Strand Aportierspiele gespielt. Dabei ist der Holzstock am Anfang immer auf dem Boden gelandet. Danach haben wir den Stock immer öfter in  das seichte Wasser geworfen. Am Ende gingen vereinzelt Würfe ins tiefere Wasser und die Hunde konnten bereits eine ganz kurze Strecke schwimmen. Wir haben den Kontakt mit dem Wasser dann meist mit einem Leckerli belohnt.

LG Nika

 

Anzahl an Kommentaren: 4
Dienstag, 16 Mai, 2017 - 22:47
Tammo_29

Moin,

Einige Hundehalter verpassen einfach den besten Zeitpunkt zur Schulung des sicheren Rückrufes. Dabei darf der Hund zuvor frei und unkontrolliert durch die Gegend laufen. Dadurch wird die vom Hund selbstgewählte Distanz zum Menschen immer größer und damit die Erfolge beim Rückruf des Hundes immer geringer. Langsam, aber sicher wird der Hund immer mehr in seinem flaschen Verhalten bestätigt und das – traurige – Ende vom Lied ist ein Hund, der gar nicht mehr von der Leine gelassen werden kann. Das ist meiner Meinung nach der gösste Fehler und beste Ansatzpunkt, um den Hund zuverlässig zu sich herrufen zu können.

Grüße Tammo

Anzahl an Kommentaren: 6
Freitag, 10 Februar, 2017 - 13:25
Neela-54

Hallo,

Reiten mit Hund an der Leine geht bei uns ganz gut. Eigentlich würde unser English Shepherd gut neben uns mitlaufen. Im freien Feld lass ich ihn auf jeden Fall immer frei mitlaufen. Beim Ritt über befahrene Strassen und das dann auch über eine längere Strecke leine ich ihn immer an. Du weisst ja nie, wie doof die Autofahrer gerade unterwegs sind und weder auf das Pferd noch den Hund achten. Ganz im Gegenteil, ich habe es schon oft erlebt, dass einige sich einen Spaß daraus machen und lautstark versuchen mein Pferd oder meinen Hund aus der Spur zu bringen.

Ich prüfe immer beim Anlegen die Halsweite (Unserer ist im Winter ein bisschen fülliger :)). Im oberen Bereich der Leine pass ich immer auf, dass nach einem Verstellen der Halsweite, das Schiffchen, Lederschlaufe und Wirbel wieder eng beieinanderliegen. 

Zum Anleinen öffnest Du die vorher eingestellte Halsschlaufe. Dann legst Du Sie vom Pferd aus um den Hundekopf. Liegt die Schlaufe um seinen Hals, dann schließt man das Halsband durch das Hochziehen am Führteil, aber natürlich nur so weit, wie Du es vorher eingestellt hast. Fertig!  Das Führteil hab ich in der Hand und manchmal um die Schulter.

Modelle gibts einige dazu. Bei uns im Reitsportladen.

GLG  Neela

Anzahl an Kommentaren: 3
Dienstag, 4 April, 2017 - 22:45
Kyreia-29

Hi Pilamonia,

wir haben das mittlerweile ganz gut im Griff und er hört gut bzw. ist sehr viel aufmerksamer uns gegenüber geworden. Wenn er alleine ist und nicht zu weit weg ist rufe ich ihn und belohne ihn dafür. In Situationen, wenn er lauter andere Hunde um sich herum hat oder mit einem Spielzeug weit weg total beschäftigt ist und viele andere Menschen um ihn stehen, dann gehe ich auf kurze Distanz zu ihm und rufe ihn her.

Wenn er manchmal bockig ist oder seine Grenzen ausloten will und nicht auf Kommandos hört, dann gehe ich schnell weg. Dabei sorge ich dafür dass er das mitkriegt und es dauert nicht lange und er folgt. Das muss man natürlich viel üben, vor allem in Gebieten in denen nicht viele andere Hunde und Menschen unterwegs sind.

Liebe Grüße Kyreia

Anzahl an Kommentaren: 6

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